Jimbala und die Bienen

Im Jahr 2015 startete das Projekt „Biene“, ermöglicht durch den schräg gegenüber von Jimbala liegenden NABU-Garten: In den Kleingärten haben die Bienen fast die ganze Blühperiode über „Futter“ – und sie sind vor Vandalismus geschützt. In der Nähe sind Rapsfelder und der Bahndamm, der einen relativ vielfältigen Pflanzenwuchs bietet. Treibende Kraft des Projekts ist Paula. Eigentlich war der Wunsch, dass Jimbala einen Hühnerstall bekommt. Dafür gab es von der Stadt aber keine Genehmigung: zu laut! So entstand die Idee, auf die Bienenzucht  auszuweichen.

Anfang 2016 hatten wir die Imker-Grundausstattung soweit zusammen, dass wir auch praktisch mit der Imkerei beginnen konnten. Paula hat den Bienenkasten, die Beute, gestrichen und Wachsplatten in die Wabenrahmen gelötet.

 

 

Januar 2017:
Unsere Bienen haben den Winter leider nicht überlebt. Wie ganz viele andere
Bienenvölker auch: So groß wie in diesem Winter war das Bienensterben noch
nie! Fast alle Imker haben große Verluste zu beklagen.

Die Bienen auf dem Foto sind tot. Wir haben eine Probe beim Veterinäramt
untersuchen lassen. Direkte Todesursache war eine Infektion durch Viren (Deformierte-Flügel-Virus und Schwarze-Königinnen-Virus). Diese Viren konnten aber nur so massiv zuschlagen, weil die Bienen geschwächt waren.

 

Mai 2017:
Bienen! Nach dem „Frühjahrsputz“ der Wabenrahmen und des Bienenkastens („Beute“) im April konnte ein sogenannter Ableger in sein neues Zuhause einziehen.