Eine Ebene höher

D. Verkehr

Das Grundbedürfnis der Menschen nach Mobilität wird anerkannt. Im Interesse einer nachhaltigen Entwicklung sind die Voraussetzungen dafür geschaffen, dass das Verkehrsaufkommen im motorisierten Individualverkehr auf das notwendige Maß reduziert werden kann. Die Verkehrsmittel sind optimal verknüpft. Die Gleichberechtigung aller VerkehrsteilnehmerInnen drückt sich in einem respektvollen Miteinander aus.

1. Fußgänger/innen – insbesondere Kinder, Jugendliche, ältere Menschen und Behinderte – fühlen sich in unserer Stadt sicher und wohl. Sie können zentrale Punkte in der Stadt ohne Umwege und Barrieren erreichen.

2. Friedberg ist für Radfahrende attraktiv. Die Radwege sind – besonders entlang der Hauptverkehrsachsen – ausgebaut sowie radial und zirkulär vernetzt. Die Ortsteile sind auf kurzen Wegen an das Radwegenetz angeschlossen.

3. Der Verkehr belastet die Menschen sowohl als Verkehrsteilnehmer/innen als auch als Anwohner/innen oder Besucher/innen hinsichtlich Lärm, Abgasen und Gefahren so wenig wie möglich.

4. Der Öffentliche Personennahverkehr ist bedarfsgerecht weiterentwickelt. Dazu gehört ein attraktives und modern ausgebautes Stadtbussystem.

5. Sowohl der fließende als auch der ruhende Verkehr, besonders der Durchgangsverkehr, ist stark zurückgegangen. Die Straßen und Plätze der Stadt laden zum Bummeln, zum Verweilen und zur Kommunikation ein.

6. Durch eine Politik für eine Stadt der kurzen Wege, durch die Zusammenführung der Lebensbereiche Wohnen, Arbeiten, Freizeit und Einkaufen ist der Zwang zur Mobilität auf ein geringes Maß reduziert. Die wohnungsnahe Versorgung der Menschen mit Waren des täglichen Bedarfs in der Kernstadt und in den Stadtteilen ist gewährleistet.